Energie-Informationen

Kein Ende in Sicht: lpreise steigen weiter (04.10.2018)

Sorge vor knapper Versorgungslage und die Sanktionen der USA gegen den Iran treiben die Rohlpreise weiter nach oben

Die Sorge um ein rückläufiges Angebot am Ölmarkt hat die Preise weiter ansteigen lassen. Die angekündigen Sanktionen der USA gegen den Iran halten den Ölpreis weiter hoch und sorgen für Spannungen an den Märkten. US-Präsident Trumps Forderung, kein iranisches Öl mehr zu importieren, wurde weltweit kritisiert - auch der Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen von 2015 mit dem Iran stieß auf Empörung. Die Folge: Der Ölpreis klettert stetig nach oben. 




Am Vormittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 86,21 US-Dollar, ein Anstieg im Vergleich zum Vortag von mehr als 1,40 US-Dollar. Der Preis für US-Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) stand um 11 Uhr bei 76,32 Dollar.


Der Euro konnte die zwischenzeitlichen Gewinne nicht halten und sackte am gestrigen Feiertag auf unter 1,15 Dollar ab. Positive Wirtschaftsdaten aus den USA, eine positive Stimmung auf dem US-Jobmarkt hatten den Dollar gestärkt. Während Europa und Großbritannien um den Brexit ringen, verhandeln die USA, Mexiko und Kanada über ihr Freihandelsabkommen. Am Vormittag kostete die  EU-Gemeinschaftswährung 1,1502 US-Dollar. 


Für Heizölkunden hierzulande gibt es leider keine positiven Meldungen. Die Preise sind weiterhin auf Jahreshoch. Im Durchschnitt kostet Heizöl Standard 87,74 Euro je 100 Liter bei einer Lieferung von einer Gesamtmenge von 3000 Litern. Die Preise in den einzelnen Regionen schwanken stark, in Süddeutschland sind die Preise deutlich höher als im Norden. 

 

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